Chronologie des Neubaus

Oktober 1995

Der Rat der Stadt Köln beschließt einen Neubau für das Rautenstrauch-Joest-Museum am Josef-Haubrich-Hof, Nähe Neumarkt.

Mai 1996

Europaweit wird ein anonymer Realisierungswettbewerbs für das neue Völkerkundemuseum ausgelobt, an dem sich insgesamt 239 Architektenbüros beteiligen.

Dezember 1996

Der Sieger des Wettbewerbs, das Architektenbüro Schneider & Sendelbach aus Braunschweig, erhält den Planungsauftrag und überarbeitet in der Folgezeit seinen Entwurf unter Berücksichtigung der Auflagen der Jury und der Änderungsvorgaben aller externen Fachplaner sowie zukünftiger Nutzer grundlegend.

April 2000

Der Rat beschließt einen ‚Kostendeckel‘ für das Bauprojekt von 114,5 Mio. DM; in Folge einer vertieften Kostenschätzung wird der ‚Deckel‘ auf schließlich 61,3 Mio. Euro angehoben.

2000

Das wiss. Team des Hauses erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Büro für Ausstellungsgestaltung "Unit E" die Grundlagen eines innovativen Betriebs- und Ausstellungskonzeptes für das neue Rautenstrauch-Joest-Museum.

Frühjahr 2001

Das Architektenbüro Schneider & Sendelbach schließt die Entwurfsplanung ab.

Frühjahr 2001

Das Land NRW sagt eine finanziellen Beteiligung am Bauvorhaben in Höhe von 18,9 Mio. Euro (Museumsförderung) zu und stellt weitere 5,1 Mio. Euro Städtebauförderungsmittel in Aussicht.

Frühjahr 2002

Ein Wettbewerbs für die gestalterische Umsetzung des Entwurfs einer Neukonzeption des Rautenstrauch-Joest-Museums wird ausgeschrieben.

Herbst 2002

Sieger des Wettbewerbs ist das Stuttgarter ‚atelierbrückner‘, mit dem das Team des Rautenstrauch-Joest-Museums einen Themenparcour für die Erstbespielung der 4000 m² Ausstellungsfläche im neuen Haus erarbeitet (s.u.).

Dezember 2002

Das Architektenbüro Schneider & Sendelbach schließt die Ausführungsplanung ab.

Januar 2003

Baustopp in Folge der dramatischen Finanzkrise der Stadt. Nach dem Kölner Kunstverein, der zwischenzeitlich in ‚Die Brücke‘ umgezogen ist, zieht sich die VHS aus Kostengründen als zukünftiger Nutzer weitgehend aus dem Projekt zurück.

Februar 2003

Die Bezirksregierung rechnet auf Grundlage der eingereichten Pläne mit 80 Mio. Euro Baukosten - der zwischen CDU und Grünen geschlossene Koalitionsvertrag sieht eine ‚abgespeckte‘ Version des Neubaus vor, die in den folgenden Monaten von den Architekten in enger Absprache mit allen künftigen Nutzern geplant wird.

April 2003

Die Stadt prüft verschiedene Investorenmodelle.

Herbst 2003

Die Kosten der ‚abgespeckten‘ Version werden berechnet.

18.12.2003

Der Rat beschließt die Realisierung der ‚abgespeckten‘ Version inklusive einer dreigeschossigen Tiefgarage.

12.2.2004

Im Zuge der Bewerbung der Stadt Köln als Kulturhauptstadt 2010 beauftragt der Rat das Architektenbüro Schneider & Sendelbach mit der Planung einer ‚Kleinen Philharmonie‘ anstelle der bislang vorgesehenen Tiefgarage im Neubaukomplex am Josef-Haubrich-Hof.

Juni 2004

Der Rohbau der ‚Kleinen ‚Philharmonie‘ soll 8,75 Mio. Euro, der Ausbau weitere 19,3 Mio. Euro kosten.

20.7.2004

Nach dem Scheitern der Bewerbung Kölns um die Kulturhauptstadt 2010 verzichtet der Rat auf den Bau der ‚Kleinen Philharmonie‘; ein Investor für den Bau der Tiefgarage wird gesucht.

September 2004

Die Bezirksregierung hegt erneut Zweifel an den Berechnungen der Stadt Köln für den Neubaukomplex, die im Oktober beigelegt werden können; der Bericht wird mit positivem Bescheid nach Düsseldorf weitergeleitet.

Oktober 2004

Ein Investor für die Tiefgarage des Neubaukomplexes am Josef-Haubrich-Hof ist gefunden und übernimmt die Planung der nunmehr zweigeschossigen Tiefgarage mit 317 Stellplätzen.

20.12.2004

Der Bewilligungsbescheid des Landes über 18,9 Mio. Euro zur Förderung des Museumsneubaus erfolgt.

9.2.2005

Der Regierungspräsident genehmigt den Baubeginn.

1.4.2005

Mit Einreichen des Bauantrages schließt das Architektenbüro Schneider & Sendelbach die Genehmigungsplanung ab und beginnt erneut mit der Ausführungsplanung.

Anfang April 2005

Der Zuwendungsbescheides des Landes über 5,1 Mio. Euro Städtebauförderungsmittel für den Museumsneubau wird angekündigt; das wiss. Team des Rautenstrauch-Joest-Museums nimmt die Planungsgespräche mit den Architekten und Ausstellungsgestaltern wieder auf.

20.4.2005

Baubeginn der Tiefgarage.

1.7. 2005

Geplante Vorlage der Leistungsverzeichnisse und Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen für den Generalunternehmer.

November 2005

Geplante Inbetriebnahme der Tiefgarage.

Unter dem Richtkranz beim Richtfest
Am 11. Juni 2007 wurde das Richtfest gefeiert.
© Gertrud Borsch

Dezember 2005

Geplante Auftragserteilung an den Generalunternehmer.

15.2.2006

Geplante Grundsteinlegung des Neubaukomplexes

11.6.2007

Richtfest.

2009

Geplante Fertigstellung.

Oktober 2010

Eröffnung des neuen Rautenstrauch-Joest-Museums.

(von Dr. Jutta Engelhard, stv. Direktorin)

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