Objektpatenschaften

Der Neubau ermöglicht es dem Museum endlich, eine Vielzahl seiner bisher im Depot schlummernden Schätze der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zuvor bedürfen viele Objekte einer gründlichen Restaurierung, um Schäden zu beheben, die in den letzten Jahrzehnten während erforderlicher Aus- und Umlagerungen, bedingt durch Platznot und Hochwassereinbrüche, entstanden sind.

Privates Engagement zum Erhalt des Kulturerbes

Für den Erhalt und die angemessene Präsentation der uns anvertrauten Stücke brauchen wir dringend Partner. Wir bauen auf Sie, die Sie das Museum seit seinem Beginn tatkräftig unterstützt haben: weltoffene Unternehmer und private Kunstliebhaber aus Köln und Umgebung!

Als Archiv der Kulturen der Welt bewahrt das Rautenstrauch-Joest-Museum heute 65.000 Objekte. Jedes hat seine eigene Geschichte und bezeugt Aspekte unterschiedlicher Lebensentwürfe der Völker dieser Welt. Eines unserer Glanzstücke ist zum Beispiel das "Kayseri-Zimmer", das die luxuriöse Wohn- und Lebenswelt des Osmanischen Reiches spiegelt.

Gleiches gilt für das künftige Wahrzeichen des Museumsneubaus: Der imposante Reisspeicher von der Insel Sulawesi, Indonesien, wird im Foyer nach einer aufwändigen Restaurierung - ermöglicht durch eine großzügige Zuwendung der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln - in alter Pracht zu bewundern sein.

Objekte suchen Paten

Helfen Sie uns, indem Sie für die Restaurierungskosten eines Objektes oder einer Objektgruppe aufkommen. Selbstverständlich werden Sie bei künftigen Ausstellungen als Pate namentlich genannt und erhalten eine Spendenquittung. Gerne können Sie sich mit "Ihrem" Objekt bei Firmenevents darstellen.

Raumteiler oder Wandbehang, tapa

Foto der ausgebreiteten Tapa
Polynesien, Fiji, 1892. Rindenbast des Maulbeerbaumes.
Länge: 734 cm; Breite: 770 cm.
Schenkung Hans A. Schloesser, 1914 (Sammlung John William Lindt).

Die große, über die gesamte Fläche bemusterte Tapa wurde von der Frau eines hochrangigen fijianischen Häuptlings für den australischen Sammler und Fotografen J. W. Lindt angefertigt. Die doppelt liegende Tapa ist stark verschlissen; Fehlstellen aus Rindenbaststoff müssen ersetzt und gelöste Randstücke korrekt platziert werden. Zur Ausstellung im Neubau muss die Tapa komplett geglättet, doubliert und die Aufhängung neu konzipiert werden (im Falle von Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Fenner).

Restaurierung: 100.000 €

Ich freue mich darauf, Sie demnächst als neu gewonnenen Paten vorzustellen.
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Prof. Dr. Klaus Schneider

(Direktor)

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