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Erkunden und Reisen – Wege durch Wüsten und Savannen

Die Durchquerung wasserarmer oder gänzlich wasserloser Gebiete stellte Menschen vor eine große Herausforderung. Wie den richtigen Weg in einer menschenlosen Region finden, wie die Ernährung und den Wasserbedarf sichern, wie den problematischsten Gebieten ausweichen? Diesen Fragen mussten sich die prähistorischen Reisenden in der weitgehend unbesiedelten östlichen Sahara ebenso stellen wie Teilnehmer einer heutigen Karawane durch diese größte Wüste der Welt. Informationen über günstige Streckenverläufe wurden über Generationen weiter gereicht und sind bis heute ungemein wertvoll. Wasser- und Nahrungsmitteldepots gehören ebenso zum Rüstzeug der erfolgreichen Wüstendurchquerer wie eine nüchterne Abschätzung der zur Verfügung stehenden Transporttechnologie und der eigenen Kräfte.

<b>Wüstenglas</b><br>Fremdartige Schönheit geht von dem Wüstenglas aus, das durch einen Meteoriteneinschlag entstand. Es ist nur im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Libyen zu finden- schon zu Zeiten der Pharaonen faszinierte es die Menschen, z.B. wurde es in Tutanchamuns Totenmaske verwandt.<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln. <b>Kamele beim Trinken</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln. <b>Kamele im Sandsturm </b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Kamelkarawane</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Wegzeichen</b><br>Ein 2 m hohes Wegzeichen am Abu-Ballas-Weg (eine altägyptische Transsahara-Route).<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Kamele nehmen ein Bad</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Clayton-Ringe </b><br>Gefunden wurden die so genannten Clayton-Ringe bei etlichen Ausgrabungen zwischen dem Niltal und der libyschen Grenze - der Gebrauch und die Bedeutung der runden, durchbohrten, scheibenförmigen Fundstücke gibt den Forschern bis heute Rätsel auf.<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

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