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Kämpfen und Verhandeln – Konflikte und Kriege in Wüsten und Savannen

Wüsten und Savannen sind nicht nur karge Lebensräume: Die wenigen Wasserstellen und ergiebigen Weiden galten schon in vorkolonialer Zeit als wertvoller Besitz, der ebenso umkämpft war wie Karawanenrouten. Viele der heutigen Konflikte haben ihren Ursprung jedoch in der Kolonialzeit, in der die europäische Staaten auf der Suche nach Land und Bodenschätzen die Lebensgrundlagen der einheimischen Bevölkerung immer weiter einschränkten und neue Grenzen zogen. Auch heute finden die Kämpfe um Ressourcen nicht nur zwischen Staaten, sondern auch zwischen einem Staat und der Bevölkerung einer Randregion statt. Land und Wasser stehen ebenso wie Rohstoffe – etwa Öl, Uran und Diamanten – im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

<b>Farmschild Namibia </b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Menschen im Nationalpark</b><br> Mosambikaner, die im Limpopo-Park leben, warten darauf, die Grenze nach Südafrika zu überqueren, um dort Arbeit zu finden.<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Minenschild in Angola</b><br>Der langwierige angolanische Bürgerkrieg hatte seinen Ausgang in einem Aufstand gegen die portugiesischen Kolonialherren, der Krieg hinterließ Minenfelder, zehntausende verstümmelte Menschen, ein zerstörtes Land und eine traumatisierte Gesellschaft.<br>© Rodger Bosch/MgM.

<b>Nationalpark Limpopo</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

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