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Wenn Savannen zu Wüsten und Wüsten zu Savannen werden

„Die Wüste ist in Bewegung“ und war dies auch schon vor Tausenden von Jahren. Archäologische Funde im südlichen Ägypten belegen, dass die heutige Vollwüste einst eine Savannenlandschaft gewesen sein muss, in der gejagt, Vieh geweidet und Wildgetreide geerntet werden konnte. In einem 25 m tiefen Salzsee im entlegenen Nordost-Tschad konnte ein Bohrkern entnommen werden, der den Klima- und Umweltwandel während der letzten fünf Jahrtausende lückenlos erfasst und Aussagen darüber zulässt, ob es zum Beispiel im Sommer 1664 v. Chr. einen Staubsturm oder eine Heuschreckenplage in der Region gab. Die Mikroskopaufnahme zeigt, ob ein Sandkorn durch Wind oder Wasser in die heutige Wüste gelangte.


<b>Savannenlandschaft </b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln. <b>Wüstenlandschaft </b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln. <b>Wüstenlandschaft </b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Bodenerosion</b><br>Bodenerosionen bilden eine akute Gefahr für das Leben von Mensch und Tier. Denn mit dem fruchtbaren Boden verschwindet auch die Grundlage für Pflanzen wie etwa Bäume und Getreide - und damit die Möglichkeit, Leben zu erhalten.

<b>Regenzeit in Ombivango, Namibia</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Ombivango Trockenzeit</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Wanderdüne</b><br>Wo vor kurzer Zeit noch eine Straße herführte, befinden sich heute meterhohe Sandberge. Die Wüste lebt - sie ist ständig in Bewegung.<br>Dieser 10 m hohe Barchan (Sicheldüne) wanderte von 1999 bis 2006 um 78 m.<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

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