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Aneignen und Teilen – Überleben in Wüsten und Savannen

Mit den Umweltveränderungen ändert sich auch die Lebensgrundlage der Bewohner. Die Menschen, die in den trockenen Zonen Afrikas teils sesshaft teils nomadisch leben, müssen sich immer wieder den Umweltgegebenheiten, aber auch den politischen Bedingungen anpassen. So schnallen die Himba Frauen in Namibia bei Dürre im wahrsten Sinne des Wortes ihren Gürtel enger, um den Hunger weniger zu spüren. Die Zaghawa im Tschad pulverisieren ihre Nahrungsmittel, um sie zu strecken. Die Hai//om Namibias teilten Jagdbeute nach festen Regeln, um so die Versorgung aller sicher zu stellen. Die Bewohner von Fransfontein in Namibia helfen sich gegenseitig mit Lebensmitteln und sonstigen Gegenständen des täglichen Gebrauchs aus, um Engpässe zu überbrücken.

<b>Morgendliches Teekochen in Fransfontein </b><br>"Autere sugari"– "Gib mir Zucker", mit dieser täglichen Forderung beginnt der Tag in Fransfontein schon beim allmorgendlichen Tee. Das Teilen und Tauschen von Nahrungsmitteln, Waschpulver, Zucker, Feuerholz oder z.B. Tabak ist ein elementares soziales Prinzip der namibischen Gemeinde, das zur gegenseitigen Absicherung dient, da die meisten Familien nur sporadisch über Bargeld verfügen.<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln. <b>Zaghawa-Mädchen mit Okraschoten </b><br>Die Zaghawa bauen Hirse, Tomaten und Okraschoten an – die wichtigste Basis für <i>Go Shou Sharmout</i>, einem grundlegenden Hirsekloß-Gericht.<br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln. <b>Zaghawa auf dem Weg zum Feld</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Im Ferik (Hirtenlager)</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Himba Frau beim Melken</b><br>Rinder sind bei den Himba in der Kunene Region Namibias von besonderer Bedeutung: In einer von Dürre häufig bedrohten Umwelt sichert das Überleben der Herden das Fortleben der Gemeinschaft.<br>© Lambro Tsiliyiannis 2006.

<b>Zaghawa-Frauen auf dem Feld</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

<b>Zaghawa-Frauen</b><br>© Sonderforschungsbereich 389 (ACACIA), Universität zu Köln.

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