|
home | Programmüberblick | Film mit Diskussion | Kontakt |


Folge 3: Wenn Weiden zu Wüsten werden: Von der Sahara in die Namib
Die letzte Folge folgt den Wissenschaftlern in zwei sehr unterschiedliche Wüstengebiete - die nur wenige tausend Jahre alte Sahara und die Jahrmillionen alte Namib. In der Libyschen Wüste in Ägypten stoßen der Sahara-Experte Rudolph Kuper und sein Team auf zahlreiche Funde, die erstmals belegen, dass die Sahara westlich des Nils schon vor der Zeit der ägyptischen Hochkultur intensiv besiedelt war. In der Namib im Südwesten Afrikas hingegen haben sich durch extreme Anpassung über lange Zeit Lebensformen erhalten, die in der Sahara den dramatischen Klimaveränderungen der vergangenen 6000 Jahre zum Opfer gefallen sind. Der Film begleitet die Ethnologin Susanne Berzborn, die untersucht, wie die Nama - ein im Wüstengebirge lebendes Hirtenvolk - mit strenger Bewahrung der Traditionen und einem ausgeklügelten Weidesystem ihr Überleben sichern.
In der Namib dagegen lässt sich verfolgen, wie sich Lebensformen durch
extreme Anpassung lange Zeit erhalten haben, die in der Sahara dem dramatischen Klimawandel zum Opfer gefallen sind. Auch hier schafft ein Hirtenvolk, mit Hilfe von festgelegten Traditionen und einem ausgeklügelten Weidesystem, einer Wüste Leben abzutrotzen. Die Ethnologin Susanne Berzborn erforscht, wie den Nama das gelingt und trägt mit ihrer Arbeit zum Kampf der Nama gegen die Minengesellschaften vor dem obersten Gerichtshof Südafrikas bei.
© 2007 | Mail to Webmaster | Last modified: | Impressum