Exkursion
28. Mai 2026
Tagesfahrt Dortmund, Dortmunder-U „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“
Dortmund, Dortmunder-U
12:00 Uhr bis 13:00 Uhr Führung zum Dortmunder-U
1926/27 als Kellerhochhaus, Kühlhaus und Gär- und Lagerkeller nach Entwurf des Dortmunder Architekten Emil Moog für die Dortmunder Union Brauerei gebaut, die zeitweise die größte Brauerei Westdeutschlands war. 1994 verlagerte die Brauerei ihren Sitz weg von der Dortmunder Innenstadt.
Ab 2008 wurde das Gebäude zum Kulturzentrum umgebaut. Es war Leuchtturmprojekt für die Kulturhauptstadt Europas - RHUR.2010.
Heute beherbergt es auf sieben Etagen mehrere Institutionen: das Museum am Ostwall, den HMKV Hartware Medienkunstverein, mit dem uzwei einen Ort, "der jungen Menschen Raum für Kreativität und Experimente mit Kunst und Medien gibt", den Campus Stadt der TU Dortmund und das storyLab kiU als Forschungsprojekt der Fachhochschule Dortmund.
"Das Dortmunder U ist ein Haus der Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und künstlerischen Forschung. Wir stellen auf vielfältige Weise ein Verständnis für gesellschaftliche, politische, ökonomische und ökologische Zusammenhänge her. Wir haben eine Kunstsammlung, sind Ausstellungsort und Treffpunkt. Wir verstehen uns als Experimentierraum und Ort des gemeinsamen Lernens, in dem Kunst, Wissenschaft und das eigene kreative Schaffen erlebt, vertieft und erprobt werden können. Hier finden Menschen Inspiration die Vergangenheit und Gegenwart zu befragen und die Zukunft mitzugestalten." (Text: Dortmunder-U)
13:00-14:30 Uhr individuelle Pause zur eigenen Besichtigung und es gibt in der Nähe diverse Möglichkeiten für ein Mittagessen oder einen Café-Besuch.
14:30-16:00 Uhr Museum am Ostwall Führung durch die Sonderausstellung: "Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls"
Was passiert mit dem Müll einer globalisierten Konsumgesellschaft – und wer trägt die Folgen? Die Sonderausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ widmet sich den weltweiten Routen von Abfall und ihren sozialen, ökologischen und politischen Auswirkungen. Gezeigt werden rund 50 internationale Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter zwei eigens für die Ausstellung entwickelte Auftragsarbeiten.
Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf kolonialen Kontinuitäten in den globalen Abfallströmen. Künstlerische Arbeiten machen sichtbar, wie Müll aus dem globalen Norden häufig in Länder des globalen Südens exportiert wird und dort ökologische Schäden sowie neue Abhängigkeiten erzeugt. Karimah Ashadus Videoarbeit Brown Goods (2020) folgt einem informellen Kreislauf gebrauchter Elektrogeräte zwischen Europa und Afrika. Die aktuelle Auftragsarbeit Obsolete Swing von Ana Alenso beleuchtet die toxischen Prozesse der Rohstoffgewinnung aus Elektroschrott. Mit TC-2000 entwirft Akwasi Bediako Afrane eine aus Elektroschrott gebaute, afrofuturistische Science-Fiction-Stadt.
Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus Installation, Skulptur, Fotografie, Video, Grafik und Medienkunst von u. a. Akwasi Bediako Afrane, Ana Alenso, Arman, César Baldaccini, Karimah Ashadu, Nancy Holt, Allan Kaprow, Krištof Kintera, HA Schult, Tejal Shah und Klaus Staeck.
Teilnahmegebühr: Mitglieder 45,00 €, Gäste 55,00 € (2 Führungen, Eintritt, Begleitung)
Treffpunkt gemeinsame Anreise mit der Deutschen Bahn (Fahrpreis nicht enthalten): 8:50 Uhr vor der Douglas Filiale im Hauptbahnhof. Abfahrt RE 6 um 09:07 Uhr
Geplante Rückankunft Köln Hauptbahnhof: 18:52 Uhr
Treffpunkt eigene Anreise: 11:45 Uhr Treffpunkt Haupteingang Dortmunder-U
Anmeldung: info@rjmkoeln.de
Bitte überweisen Sie den Teilnahmebetrag bis spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn auf das Vereinskonto der Museumsgesellschaft RJM e.V. bei der Sparkasse KölnBonn IBAN DE76 3705 0198 0004 3220 46
Stornierungen sind bis 7 Werktage vor der Veranstaltung kostenlos, danach sind Anmeldungen nicht mehr stornierbar.